SONDERAUSGABE – Wissenswertes von der GdP-Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei

 

FÜR DIE MENSCHEN!

Unter diesem Leitmotiv fand vom 24. bis 26. Oktober 2017 der 3. Ordentliche Delegiertentag der Direktionsgruppe der GdP Bundesbereitschaftspolizei statt.

Der Delegiertentag als das wichtigste Instrument für die Arbeit unserer Direktionsgruppe in den kommenden vier Jahren, wählt den geschäftsführenden Vorstand und andere wichtige Funktionsträger für die GdP in unserer Bundespolizei.

Ebenso wichtig ist dabei aber, dass Rechenschaft über das Erreichte (oder noch nicht Erreichte) abgelegt wird und schließlich die Aufgaben und Schwerpunkte für die nächsten vier Jahre beschlossen werden.
Aus den Kreisgruppen nahmen daran 70 Delegierte teil.

Vieles erreicht – enge Verzahnung von GdP und Gesamtpersonalrat

Heinz Selzner, alter und neuer Vorsitzender unserer GdP – Direktionsgruppe, stützte sein Resümee der vergangenen Jahre besonders auf die enge Verzahnung der GdP Arbeit mit der Arbeit des GdP geführten Gesamtpersonalrates.
Dies fand seine wirksamste Äußerung in den überragenden Ergebnissen bei den Personalratswahlen 2016. Dies, so Kollege Selzner, trotz der widrigen Umstände auf Grund der Einsatzlage Migration zu diesem Zeitpunkt.
Hier ist den Kreisgruppen in den Abteilungen höchste Anerkennung für ihre tolle Arbeit zu zollen.

Dass Vieles erreicht wurde, lässt aber nicht zu, zufrieden zu sein, denn einiges sei ebend noch nicht erreicht, so Heinz Selzner weiter.
Er beschrieb die wichtigsten Punkte unserer Arbeit und zog gleichzeitig kritische Bilanz.
So sei es weiterhin dringlich, fortgesetzt an Verbesserungen für das PEK zu arbeiten.

Die GdP hat es erreicht, dass Neubewertungen von Dienstposten durchgesetzt wurden. Wenn wir heute die Dienstpostenbewertungen A 8-9mZ in den Gruppen festgeschrieben haben, wenn das Einstiegsamt im gPVD A 9-11 ist und die Zugführer mit A 10-12 bewertet sind, dann ist das der Hartnäckigkeit und dem massiven Einsatz unserer GdP – Direktionsgruppe zu verdanken. Vor Jahren hat man uns für diese Vorhaben belächelt und als Träumer abgetan.

Erfolg nicht nur auf dem Papier!

Kollege Selzner bekräftigte hier ganz klar, dass derartige Ziele zu erreichen für die Gewerkschaftsarbeit elementar sind. Hier stehen nicht die Ergebnisse auf dem Papier im Vordergrund, sondern sie erreichen direkt unsere Kollegen/innen. Die Hebung der Dienstpostenbewertung war die Grundlage für die hohe Zahl an Beförderungen (allein über 200 im Bereich PVB in der Gruppe) in diesem Jahr. Darauf können alle Beteiligten auf allen Ebenen stolz sein! „Dies ist unser Erfolg, egal wer sich damit sonst noch rühmen möchte.“
Auch erste Erfolge im Bereich der Verwaltung konnten bilanziert werden. Durch die Hebungen der Stellenobergrenzen profitieren hier endlich auch diese Kollegen/innen.
Kritischer betrachtet wurde das Erreichte im Tarifbereich. Hier gibt es bisher zwar Teilerfolge, doch der große Wurf ist noch nicht gelungen.
Aber auch die Teilerfolge (z.B. Verbesserungen für die Kraftfahrer und Fachkräfte FEM) zeigen sich schließlich im Geldbeutel der Kollegen/innen.
Kollege Selzner forderte, hier gemeinsam weiter für Verbesserungen zu sorgen und das Mögliche zu tun. „Wir lassen uns hier nicht entmutigen, wir bleiben da dran“.

Einen weiteren Schwerpunkt in den vergangen vier Jahren bildete die Fortentwicklung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Ja, die Einführung des Hünfelder Models sei ein Erfolg, aber doch nur ein Einstieg und der Anfang eines Weges der noch zu
gehen sei, so Heinz Selzner.

Dass unser GdP – Rechtschutz eine wichtige Säule für die Gewerkschaftsarbeit darstellt und ein
triftiger Grund für Viele ist, GdP Mitglied zu sein, ist auch an den Schwerpunkten der vergangenen
Rechtsschutzverfahren erkennbar. Der Focus lag hier im Bereich derAbrechnung der Arbeitszeiten im
Einsatz. So wurde eine erhebliche Anzahl von Klageverfahren geführt, um die rechtmäßigen An-
sprüche unserer Kollegen/innen durchzusetzen. Auch die aktive rechtliche Unterstützung durch die Verfahren gegen die Altersdiskriminierung im Zusammenhang der Aufstiegsverfahren nach §30 (5-11) BPolLV fand hohe Anerkennung. Schließlich wurden hier 30 Verfahren erfolgreich bestritten mit dem Ergebnis, dass diese Kollegen/innen aufsteigen konnten. „Und das haben wir durchgesetzt!“ bekräftigte Kollege Selzner.

FÜR DIE MENSCHEN – AUFTRÄGE UND ZIELE FÜR DIE ZUKUNFT

Am Ende des gelungenen Delegiertentages fasste der alte und neue Vorsitzende die Kernaufgaben für die kommenden vier Jahre zusammen.
Dabei wurde betont, dass die Zeiten in der Bundespolizei nicht leichter werden und den Menschen auch zukünftig Vieles abverlangt wird. Gerade deshalb ist eine starke GdP wichtig! Gerade deshalb brauchen uns die Menschen! Denn der Dienstherr ist im Verlangen von Leistungen der Menschen ganz eifrig, lässt sich aber lumpen und versteckt sich schnell, wenn es um die Belange und Bedürfnisse dieser Menschen geht. Von Wertschätzung für unsere Menschen könne da schon gar keine Rede sein.
Im Focus der Arbeit des neuen Direktionsgruppenvorstandes stehen daher die Menschen und ihre Familien! Heinz Selzner: „Wir müssen bei Allem was wir tun immer fragen, welchen Nutzen hat das für unsere Kollegen/innen!“

Die wesentlichen Aufgaben wurden wie folgt beschrieben:
Ganz oben auf der Agenda steht weiterhin die Arbeitszeit. Es gehe nicht an, dass wir Milli-onen von Überstunden aufbauen, es aber keine klare Regelung zum Abbau gibt. Stattdessen bedroht man die Beschäftigten noch mit dem Verfall ihrer erbrachte Stunden.
Es wurde auf eine ehemalige Kampagne zu diesem Thema verwiesen, die unter der Forderung: „Klaut nicht unsere Zeit, ihr Bürokraten!“ stattfand und möglicherweise erneut laufen könnte.

Man müsse aber auch ehrlich sein und konstatieren, dass dieses Thema eine schwierige Baustelle darstellt. Schließlich sind die Besonderheiten in der Bereitschaftspolizei zu berücksichtigen, zu denen eben kein routinierter Regeldienst gehöre.
Daher sei es aber dringend geboten um Möglichkeiten zu ringen, welche für die Menschen und ihre Familien das Leben erträglicher machen. Diese Möglichkeiten könnten Gleitzeit, Erweiterung des Hünfelder Models oder auch die Schaffung von Lebensarbeitszeitkonten sein. Hier geht es ganz elementar um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
„Es reicht nicht, dass sich die Behörde hier hinter Lippenbekenntnissen und Auditierungen verschanzt! Wir werden die Verantwortlichen beim Wort nehmen und ihnen die Bude einrennen!“ betonte Heinz Selzner.

Das wichtige Feld der Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Verwaltung und dem Vollzug muss weiter beackert werden.
Durch neue Aufgabenzuschnitte im Tarifbereich muss es gelingen, Möglichkeiten der Qualifikation und des Aufstiegs zu schaffen. Dieser Weg kann durch eine Verbesserung in der Entgeltordnung und durch weitere Hebung von Eingangsämtern beschritten werden.
Verbesserungen für den Tarifbereich zu erkämpfen bleibt für die Direktionsgruppe ein vordergründiges Ziel auch in den nächsten Jahren.

Ein weiterer Schwerpunkt wird der Bereich Bau- und Liegenschaften darstellen.
Hier werden in fast allen Abteilungen Probleme gesehen, die einer dringend Lösung bedürfen.
Durch die Auslagerungen des 2. DJ der AFZ spitzt sich die Lage weiter zu.
Der Aufwuchs in den BFE+ bringt zusätzlich Nöte zu Tage, über die dringend zu reden ist und schließlich zum Handeln führen müssen! Es kann nicht sein, dass die Aufgaben und die personellen und materiellen Belastungen in den Abteilungen immer weiter anwachsen, ohne hier die infrastrukturellen Erfordernisse anzupassen!
Auch in diesem komplizierten Feld geht es um die Menschen.
Wenn sich die GdP Direktionsgruppe hier also weiter engagiert, dann genau deswegen:

GdP – FÜR DIE MENSCHEN!

Danke für 10 Jahre GdP-Arbeit in Fuldatal

Dem Vorsitzenden lag vor der Schließung des Delegiertentages noch eine wichtige Angelegenheit am Herzen. Die Kollegen Frank Pfeifer, Andreas Eisermann und Wolfgang Gieck gehören dem neuen Vorstand nicht mehr an. Sie kandidierten nicht mehr, da sie vor dem Eintritt in den Ruhestand stehen.
Alle drei Kollegen waren Gründungsmitglieder der Direktionsgruppe in Fuldatal vor fast 10 Jahren. Dafür wurde ihnen hier herzlich danke gesagt und mit würdigen Worten ihre wichtige Arbeit hervorgehoben.

Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft

Am 06.06.2017 wurde der Kollege Manfred Brehme für 25 Jahre Mitgliedschaft in der GdP Bezirk Bundespolizei Kreisgruppe Fuldatal durch den Vorsitzenden, Wolfgang Gerhold, geehrt. Neben der Urkunde mit Ehrennadel wurde dem Kollegen auch ein Präsent überreicht. (weiterlesen)

7. Juni 2017 | Bereich: Beamte | Keine Kommentare | Drucken |
GdP Kreisgruppe Fuldatal lädt ein zum Frauenfrühstück

Bereits zum 4. Mal hatte die GdP Kreisgruppe Fuldatal am 08.03.2017 in die Kantine des Standortes zum Frauenfrühstück eingeladen. Der Vorsitzende, Wolfgang Gerhold, begrüßte die Kolleginnen sämtlicher im Standort vertretenen Dienststellen. Wie bereits in den Jahren zuvor, war auch in diesem Jahr der Zuspruch sehr groß. Insgesamt waren 62 Frauen der Einladung gefolgt. Der Präsident der BPOLD BP richtete ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und sprach sich dafür aus, künftig noch mehr Frauen in die verschiedenen Funktionen der Bundespolizei einzustellen. Bei interessanten Gesprächen nahm die Veranstaltung einen guten Verlauf. Der Vorsitzende der GdP Kreisgruppe Fuldatal kündigte an, aufgrund der sehr guten ... (weiterlesen)

11. März 2017 | Bereich: Allgemein | Keine Kommentare | Drucken |
Jahreshauptversammlung bei der GdP Kreisgruppe Fuldatal – Langjähriges Vorstandsmitglied Christa Groß in den Ruhestand verabschiedet

Jahreshauptversammlung bei der GdP Kreisgruppe Fuldatal - Langjähriges Vorstandsmitglied Christa Groß in den Ruhestand verabschiedet. Anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 16. Februar 2017 wurde der Vorstand der Kreisgruppe neu gewählt. Dem neuen Vorstand nicht mehr angehören wird das langjährige Vorstandsmitglied Christa Groß. Anlässlich einer kleinen Feierstunde wurde die Kollegin Groß durch den wieder gewählten Vorsitzenden Wolfgang Gerhold in den Ruhestand verabschiedet. In der neuen Amtszeit wird Christa Groß jedoch gemeinsam mit dem Kollegen Klaus Osterberg als Kassenprüferin tätig sein. Wir wünschen der Kollegin für die Zukunft alles Gute. Dem alten Vorstand wurde durch die Versammlung Entlastung erteilt und anschließend der Vorstand neu gewählt. Hierbei ... (weiterlesen)

9. März 2017 | Bereich: Allgemein | Keine Kommentare | Drucken |